As Israel's Mossad has captured the atomic archive of Iran it can be shown that the found double state structures had a purposeful clandestine character disguising and deceiving the reality:

1. the open civil part of the Iranian government
2. the clandestine part of the Iranian government

Of course, Israel has its own motifs to present such documents to the public: a publicly acceptable justification for a possible intervention. On the other hand the publication of such documents confirm only what populaces in the whole world are suspecting about their own governments anyways.

In the context of nuclear research this is not really new. There are and were so many states in the world who were and are wanting the nuclear bomb. The newest example North Korea. So, the news coming from Israel are not really new. And the nervosity around nuclear bombs neither.

What makes the case of the Iranian government so interesting is the fact that obviously - if the Israelian material is true - we have a black and white documentary proof, that there - at least - were clandestine and open structures organized by a state to deceive the public, the enemy or whoever in a conspirative way. We have protocols of discussions made in the top of the Iranian government showing the motifs of such conspirative plans.

In reality, Iran is the best proof that governments may conspire in general. Not only the state of Iran.

An excerpt from an article about this material:

"Explosive Daten aus Teheran
Holger Stark
(...)
Die Sammlung reicht bis Ende der Neunzigerjahre zurück, in jene Zeit, als die iranische Staatsführung offenbar den Entschluss fasste, Uran nicht nur zu zivilen Zwecken anzureichern, sondern weiter zu gehen: bis zur Bombe.
In einer Beschlussvorlage für den iranischen Rat für Hochtechnologie, dem das geistliche Oberhaupt Ajatollah Chamenei, der Verteidigungsminister sowie der heutige Präsident Ruhani angehörten, ist detailliiert aufgelistet, welche Schritte dafür nötig sind. Vorerst fünf Sprengsätze sollten die Techniker demnach zusammenschrauben, mit einer Sprengkraft von jeweils zehn Kilotonnen TNT - annähernd die Sprengkraft der Bombe von Hiroshima. Die Anweisung ist undatiert, vermutlich ist sie um Jahrtausendwende erteilt worden. Den Unterlagen zufolge genehmigte der Rat die Pläne.
Für ein Nuklearprogramm braucht man, grob gesagt, eine effektive Urananreicherung, einen Zünder, der die Kettenreaktion auslöst, sowie die Implementierung in eine Rakete, die die Bombe später zu ihrem Ziel trägt. Die Dokumente, die nun vorliegen, erlauben einen Einblick, wie systematisch die Iraner zu all diesen Komplexen geforscht haben. Nach Angaben der Israelis sind die erbeuteten technischen Zeichnungen und Pläne so ausgefeilt, dass sie als minutiöse Anleitung zum Bau der Bombe dienen können.
Zu den interessantesten Funden zählen Fotos und Dokumente zu einer bislang unbekannten Sprengkammer auf dem Militärstützpunkt Parchin, etwa 30 Kilometer südöstlich von Teheran gelegen. Der Stützpunkt ist der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, die im Iran seit vielen Jahren Inspektionen durchführt, seit Langem bekannt - aber wann auch immer die internationalen Experten vor Ort auftauchten, wirkte das Gelände überraschend aufgeräumt. Fotos zeigen nun, dass die Iraner dort eine spezielle Sprengkammer errichtet hatten, die aussah wie ein besonders gut isolierter Wassertank und offenbar dazu diente, den Zündmechanismus der Bombe zu erproben - und die immer dann demontiert wurde, wenn die IAEA-Inspektoren ihren Besuch ankündigten.
Den erbeuteten Unterlagen zufolge testeten die Iraner in dieser Sprengkammer im Februar 2002 einen Sprengsatz, der dafür gedacht war, die Kettenreaktion im nuklearen Kern der Bombe auszulösen. Der Zünder, der auf iranischen Fotos zu sehen ist, hat etwa den Umfang eines Basketballs und glänzt silbern, als hätten ihn die Techniker gerade frisch poliert; außen an der Kammer waren Sensoren zur Überwachung installiert. 'Reguläre Tests in der Kammer sind ab sofort genehmigt', notierten die Iraner zufrieden in einem Vermerk.
Bestandteil des Atomarchivs sind auch Tausende von Fotos, die iranische Wissenschaftler und Politiker bei der Arbeit zeigen, manche davon Selfies. Eine Bilderserie zeigt einen grau melierten Herrn in weißem Hemd, der mit Ohrschützern und einer Schutzbrille vor der Sprengkammer in Parchin steht und zufrieden lächelnd eine Testzündung verfolgt. Die Israelis wollen ihn als Mohammad Tehranchi identifiziert haben, einen prominenten iranischen Physiker, der heute Kanzler der Schahid-Beheschti-Universität in Teheran ist. Seine Einbindung zeigt, wie eng zivile und militärische Forschung miteinander verflochten waren.
Im Sommer 2003, nachdem die amerikanische Armee den Irak erobert hatte, wurden die Mullahs allerdings nervös. Die markigen Reden des damaligen US-Präsidenten George W. Bush, der von einer 'Achse des Bösen' sprach, die neben dem Irak auch den Iran und Nordkorea umfasse, ließen sie fürchten, die Amerikaner seien bereit, von Bagdad aus bis nach Teheran weiterzumaschieren.
Die Dokumente spiegeln die Diskussion wider, die damals innerhalb der iranischen Nomenklatura geführt wurde. In einer internen Anweisung des Verteidigungsministers hieß es beispielsweise, das Nuklearprogramm werde 'zweigeteilt: in einen offenen Teil mit einer regulären Struktur und einen klandestinen mit einer Geheimstruktur'. Es gehe darum, 'keine identifizierbaren Spuren zu hinterlassen'. In einem Mailwechsel von August und September 2003 tauschten sich mehrere iranische Atomwissenschaftler darüber aus, das 'offene Aktivitäten solche sind, die als Teil von etwas anderem erklärt werden können und nicht als Bestandteil eines Projekts, für das wir keine Erklärung haben'. Für die Forschung an Neutronen gebe es beispielsweise keine sinnvolle Erklärung, sie müsse verdeckt erfolgen. (...)"
DIE ZEIT September 13th 2018, page 6
https://www.zeit.de/2018/38/iran-israel-atomprogramm-mossad

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